Neue Pinakothek

Die Neue Pinakothek ist seit 2013 Standort von München summt! Die Bienenstöcke wurden auf das Dach der Gemäldegalerie mit Blick zur gegenüberliegenden Alten Pinakothek aufgestellt. Das Team des Hauses freut sich sehr über die neuen „Mitbewohnerinnen“. Neuigkeiten rund um die Bienen können auf der Facebook-Seite der Pinakothek verfolgt werden.

„Den Bienen auf den Pinakotheken geht es sehr gut. Die Umgebung ist perfekt: Vom Frühjahr bis zum Herbst, also während der gesamten Bienensaison, bietet sich eine Vielfalt an blühenden Pflanzen jede Menge Nektar und Pollen für die Bienen. Auch wir Imker schätzen den Standort sehr: Es ist ausreichend Platz für die Bienenstöcke vorhanden; darüber hinaus sind die Bienen auf dem Dach sicher vor Übergriffen, wie sie leider in letzter Zeit immer häufiger vorkommen“, erklärt München summt!-Imkerin Sandra Seefeld, die die Bienen auf den Dächern der Neuen Pinakothek und der Pinakothek der Moderne gemeinsam mit ihrem Mann Norman betreut. „Auch die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der beiden Museen klappt wunderbar. Das erleichtert uns die Arbeit mit den Bienen natürlich sehr!“

Angefangen hat Sandra Seefeld mit zwei Bienenstöcken auf dem Dach der Neuen Pinakothek; nach nur zwei Jahren ist hier die Zahl der Bienenvölker auf sechs Stück angewachsen. Dank der perfekten Verhältnisse für Bienen haben sich die Völker in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt. Die vier Völker, die hinzugekommen sind, sind Ableger- die aus den Ursprungsvölkern abgezweigt wurden. Sie sind inzwischen so stark, dass auch sie kräftig zur Honigproduktion beitragen. Anfang Juni haben die beiden Imker rund 50 kg Frühjahrshonig von der Neuen Pinakothek geerntet. Der Honig wird im Museumsshop der Pinakothek zum Kauf angeboten. Nur leider sind die Vorräte begrenzt, die Honiggläser daher meist schnell ausverkauft!

Wollen Sie über das Treiben der Bienen auf dem Laufenden gehalten werden? Dann folgen Sie den "bienakotheken" auf Twitter!

Steckbrief

  • Museum der europäischen Kunst des 19. Jahrhunderts (Motto: »Das Neunzehnte neu entdecken«)
  • Bestand etwa 6000 Werke; mit Gemälden und Skulpturen des Klassizismus, der Romantik, des Impressionismus, des Jugendstils und der Gründerzeit; viele Meisterwerke der großen Wegbereiter der Moderne wie Max Liebermann, Édouard Manet, Claude Monet, Vincent van Gogh und Paul Cézanne
  • Ursprünglich zwischen 1846-53 im Auftrag von Ludwig I. (König von Bayern) für seine Kunstsammlung errichtet; nach der vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg schuf der Architekt Alexander Freiherr von Branca das heutige Gebäude, das 1981 seine Tore öffnete
  • seit 1915 Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen

Baujahr (des aktuellen Gebäudes): 1981

Adresse: Barer Straße 29 (Eingang Theresienstraße), 80799 München

Verkehrsverbindung:Tram-Linie 27 (Haltestelle Pinakotheken); Bus-Linie 100, Museumslinie (Haltestelle Pinakotheken) oder Bus-Linie 154 (Haltestelle Schellingstraße); U2 (Haltestelle Theresienstraße); U3, U6, U4, U5 (Haltestelle Odeonsplatz)

Zugang zu den Bienenstöcken: leider nicht möglich