Imkernde Schulen in München

  • An der Fritz-Lutz-Grundschule im Münchner Osten wird 2013 in Kooperation mit dem München summt! Team eine Imker-AG eingerichtet. Ralf Armbrecht besucht die Gruppe einmal die Woche, immer mittwochs, und bringt ihnen dabei die Vorgänge in einem Bienenstock im Laufe der Jahreszeiten nahe.
  • An der Mittelschule Bernaysstraße gibt es eine Bienen AG. Die so genannten „Bernaysimker“ betreuen mittlerweile sechs Bienenvölker.
  • An der Staatlichen Berufsschule München-Land betreut Lehrer und Hobbyimker Raimund Burghardt drei Bienenvölker in so genannten „Top–Bar-Hives“ (Oberträgerbeuten). Diese Form der Bienenkästen ist relativ neu und wurde für die Entwicklungshilfe in Afrika entwickelt. Die Vorteile liegen in der relativ einfachen Herstellung. Mit der Schulimkerei versucht Burghardt die Berufsschüler, angehende Landwirte, für die Belange der Bienen zu sensibilisieren.
  • Im Garten der Mittelschule an der Franz-Nißl-Straße wurde ein Bienenhaus aufgestellt, dessen Instandhaltung Schülergruppen übernehmen.
  • Am Adolf-Weber-Gymnasium wurde inmitten der Großstadt ein Schulgarten angelegt. Im Team wird gegraben, gesät und gegossen, es werden aber auch Bienenvölker betreut. Der dabei erzeugte Honig wird von den Jugendlichen erfolgreich vertrieben.
  • Am Ernst-Mach Gymnasium in Haar wird fleißig geimkert. Das Interesse am Wahlunterricht Imkerei / Umweltbiologie war im Schuljahr 2011/2012 so groß, dass eine Unterteilung in mehrere Untergruppen notwendig war.

Der neu gegründete Verein The Foo e.V. unterstützt Schulen beim Aufbau von Imker-AGs.

Wichtige Information! Alle bayerischen Schulen der Primar- und Sekundarstufe können Fördermittel in Höhe von 300 Euro pro Jahr beantragen, wenn sie einen Wahlkurs „Imkerei“ für Schüler anbieten. Gefördert werden könen Kosten für Fachmedien, imkerliche Geräte zur Bearbeitung von Honig und Wachs, Beuten, Verbrauchsmaterial (Rähmchen, Futter, Honiggläser, Wachs, Dochte u. ä.), Referenten und Informationsfahrten. Der Antrag muss bis spätestens 15. Juni 2013 an die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft versandt werden (download Infoblatt).